Eterno2014

    Auf diesem Album realisiere ich im Einklang mit meiner Paraguayischen Harfe eine individuell strukturierte, musikalische Identität. Die Eigenkompositionen erweisen sich in ihrer organischen Gesamtheit als einnehmend und ausgesprochen tragfähig. Dabei habe ich sämtliche Instrumente neben der Harfe, sowie den Gesang selbst eingespielt.
    Klangvoll söhnen sich hierbei Ansätze klassischer Musikwissenschaft und die Eigenwilligkeit südamerikanischer Harfenfolklore aus. Die Harfe erzählt mit seelischer Tiefe, führt den Blick virtuos über verheißungsvolle Landschaften und gönnt ihm Ruhe in den Weiten der Ewigkeit. Ihr ist auch der Titel des Albums gewidmet, denn sie ist eine freundliche Heimat – eine Zuflucht für den Menschen in seiner Vergänglichkeit. In ihr aufgehoben zu sein ist zweifelsohne eine versöhnliche Vorstellung.
    Die Musik betont dieses Motiv. Spannungsreich entwirft sie vertraute Bilder von Hoffnung und Sehnsucht, von Liebe und Leid, von Nähe und Ferne, vom Leben bis in den Tod und über ihn hinaus. Sanft und leichtfüssig durchdringen ihre Visionen Raum und Zeit bis sie sich auflösen und in die Ewigkeit münden. Was nachhallt ist Ermutigung und Zuversicht.
    Bewegend schön kommt uns diese Musik entgegen, holt uns ab und spricht uns an mit dem wohltuenden Klang der Harfe. Sich von ihm mitnehmen zu lassen führt uns auf eine beflügelnde Reise zu uns selbst.